Daniela Pesendorfer

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Reflexion

In ihren Fotografien beschäftigt sich Daniela Pesendorfer mit dem Ausstellungsraum und lässt ihren privaten Wohnraum in die Arbeit mit ein fließen.

Auf die Wohnungsstudien wird eine spiegelnde Fläche angebracht- dadurch wird eine neue Raumsituation geschaffen. Vor dem Bild stehend, tritt der Betrachter in den Raum hinein, wird für die Zeit seines Verweilens vor dem Bild Teil des Privatraumes. Der Ausstellungsraum gelangt ausschnitthaft in die Wohnung der Künstlerin.
Text: Heidi Blasl

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Bemantelung

Die Künstlerin gewährt Einblicke in ihren Wohnbereich, in ihr Privates.

Durch das Beschränken auf die reine Geometrie des Plans wirken die Räume unbewohnt, leer. Es herrscht Ordnung, die Vertikale hat Oberhand.

Das zarte Verhüllen durch eine Häkelarbeit verleiht dem Raum aber etwas Intimes. Privates wird nach außen getragen, doch nicht gänzlich preisgegeben. Eine typisch weibliche Handarbeit (Häkelvorhang) schützt das eigene Heim vor zu intensiven fremden Blicken. Das verspielte Element der Häkelei tritt in Interaktion mit der Nüchternheit und Exaktheit der Fotografie. 
Text: Heidi Blasl

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Sauger

Der Staubsauger fungiert als Bindeglied zwischen Aus- und Einzug.

In der neuen Wohnung bereits gebraucht, ist er meist einer der letzten Gegenstände die mitwandern. Die Streifen in der Fotografie sollen den temporären Charakter des Tapetenwechsels beinhalten und auf die Vergänglichkeit alles Materiellen hinweisen.

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